Eine neue Generation von Kompetenzen für die menschliche Anpassungsleistung an die postmoderne, globalisierte Welt

Ambiguitätstoleranz oder „Widerspruchsbewältigung“ meint die Fähigkeit, widersprüchliche Informationen zu erkennen und die sich daraus ergebende Unklarheit und Doppeldeutigkeit auszuhalten und in der Lage sein, auf hybrider Basis Entscheidungen zu treffen.
Resonanzfähigkeit meint Sensibilität in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung, d. h. die Fähigkeit, auch leise Signale zu erkennen und zu verwerten.
Resilienz ist die Fähigkeit, sich von Rückschlägen schnell zu erholen. Ihr kommt in komplexen Systemen hohe Bedeutung zu, um Handlungsfähigkeit zu erhalten, da die ständig notwendigen Lernprozesse nicht ohne Rückschläge passieren.
Identität ist die wichtigste Voraussetzung, um sinnvolle und bewusste statt beliebige Anpassungsleistungen vorzunehmen.
Beziehungsfähigkeit trägt dem Umstand Rechnung, dass mit steigender Komplexität die Zusammenarbeit mit anderen Menschen zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.